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Hombrechtikon erwartet Defizit

Die heikle Wirtschaftslage hinterlässt Spuren im Hombrechtiker Voranschlag.

Hombrechtikon - Zum ersten Mal weist Hombrechtikon den Voranschlag und die Rechnung der Politischen und der Schulgemeinde konsolidiert aus. Budgetiert sind für beide zusammen ein Aufwand von 43,6 Millionen Franken und ein Ertrag von 42,2 Millionen Franken. Das ergibt ein Defizit von 1,4 Millionen Franken. Begründet werden diese Zahlen mit der unsicheren Wirtschaftlage. Man rechnet mit steigenden Kosten für AHV-Zusatzleistungen, die gesetzliche wirtschaftliche Hilfe und für Hom’Care. Gleichzeitig stagnieren die Steuererträge mit 23,1 Millionen Franken auf dem Vorjahresniveau. Da diese Faktoren von der konjunkturellen Entwicklung abhängen, seien sie nur schwer zu budgetieren.

Der Sachaufwand nimmt um 3,5 Prozent zu. Dies ist laut der Gemeinde auf Mehrkosten für Wahlen und Abstimmungen, auf zusätzlichen Liegenschaftenunterhalt und auf die Zentrumsplanung zurückzuführen. Bei den Personalkosten wird den kantonalen Vorgaben für den Teuerungsausgleich und die Stufenerhöhungen gefolgt. Im Schulbereich wird ein Aufwand von 17,1 Millionen Franken budgetiert, was einen Anstieg von 1,3 Prozent bedeutet.

Mangel an Eigenmitteln

Obwohl bloss die dringendsten Investitionen geplant seien, können diese nur zu 25 Prozent mit Eigenmitteln finanziert werden. Geplant sind: ein Beitrag ans Spital Männedorf und die Sanierung von Strassen, dem Chlausbach sowie Wasser- und Abwasserleitungen. Im Schulbereich stehen unter anderem die Sanierung des Schulhauses Eich und die Verlegung der Schulküche vom Neuen Dörfli ins Schulhaus Eichberg sowie Einrichtungen für Tagesstrukturen an. (bel)

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