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Honig frisch von der Biene

Der Rafzer René Späni hat diese Woche mit der Frühlingsernte begonnen. Trotz des vielen Regens ist er mit dem Ertrag zufrieden – auch wenn er nicht von «fleissigen Bienen» spricht.

«So müssen die Waben aussehen», freut sich René Späni, als er einen der Holzrahmen aus dem Bienenkasten zieht. Auf beiden Seiten haben die Bienen die Wabe mit Wachs komplett «verdeckelt». Ein gutes Zeichen für den Imker, denn dann sind alle Zellen voller Honig. Aus nur einer Wabe gewinnt Späni rund 1,5 Kilogramm des goldgelben Naturprodukts. Zuerst klopft er die Bienen von der Wabe ab und wischt sie danach mit einem Handbesen zurück in den Bienenstock.

Mit einem Hobel trägt Späni darauf die Wachsschicht ab; erst jetzt kommt der klebrige Brotaufstrich zum Vorschein. Mit der Zentrifuge schleudert er den Honig heraus, dieser fliesst in einen Kessel. Nach der Filterung kann der Honig schon in die Gläser abgefüllt werden. Zum Schluss prüft Späni mit einem sogenannten Refraktometer den Wassergehalt. Dieser soll 18,5 Prozent nicht übersteigen. Mit knapp über 15 Prozent liegt alles im grünen Bereich. Danach schraubt Späni den Deckel drauf und versieht das Glas mit dem Gütesiegel des Verbandes Schweizerischer Bienenzüchtervereine (VSBV). Diese Auszeichnung dürfen nur Imker verwenden, welche die zahlreichen Qualitätsvorgaben erfüllen.

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