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«Ich fühle Reggae und keinen Regen»

Die Stimmung am Reeds-Festival war friedlich und locker. 8500 Reggae-Fans verbrachten das Wochenende im karibischen Pfäffikon.

Nicole Zurbuchen

Langsam, beinahe andächtig wiegt das farbenfrohe Menschenmeer im kühlen Regen hin und her. Modemässig ist jede Kombination erlaubt: sommerlich kurze Jupes mit Gummistiefeln, lange, mit Holzperlen bestickte Röcke mit Regenpelerinen, Fleecepullover mit Flipflops. Einige Gestalten hüllen sich in Wolldecken. So weit das Auge reicht, sieht man Shirts und Mützen in den Rastafarben Rot, Grün, Gelb. Dazu die obligaten Dreadlocks in verschiedenen Verfilzungsstadien.

Wer sich den Imbissbuden nähert, riecht exotische Gewürze, grilliertes Fleisch und Pommes frites – vermischt mit einer Prise Seeluft. Die Marktstände auf dem Pfäffiker Festgelände verkaufen Kleidung und Schmuckstücke, die zum Sound der Reggae-Stars passen; daneben buhlen kitschige Ketten aus Plastikblumen um die Gunst der Käufer.

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