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«Ich habe es genossen, Flughafendirektor zu sein»

Thomas Kern tritt Ende Jahr zurück. Im Interview erzählt er, was ihm wichtig war. Und bekundet Respekt vor dem, was kommt.

Thomas Kern im achten Stock des Prime Center am Flughafen Zürich: «Diesen Ausblick werde ich nicht mehr oft geniessen können.»
Thomas Kern im achten Stock des Prime Center am Flughafen Zürich: «Diesen Ausblick werde ich nicht mehr oft geniessen können.»
Sophie Stieger
Bevor er Flughafenchef wurde, war Thomas Kern von 2002 bis 2006 CEO der Globus-Gruppe. Als solcher musste er im April 2003 einen massiven Rückgang des Konzerngewinns um 65,3 Prozent auf 14 Mio. Franken vermelden. Kern gelang die wirtschaftliche Wende, indem er unter anderem das Warenhaus ABM liquidierte.
Bevor er Flughafenchef wurde, war Thomas Kern von 2002 bis 2006 CEO der Globus-Gruppe. Als solcher musste er im April 2003 einen massiven Rückgang des Konzerngewinns um 65,3 Prozent auf 14 Mio. Franken vermelden. Kern gelang die wirtschaftliche Wende, indem er unter anderem das Warenhaus ABM liquidierte.
Siggi Bucher, Reuters
Auch das war ein Meilenstein: Am 10. September 2014 präsentierte Thomas Kern zusammen mit Nicolas Hayek, links, CEO Swatch Group, Omega als Mieterin im Circle. Am 6. Dezember 2014 gab der Flughafen bekannt, dass der Prestigebau realisiert wird – schon im Januar sollen die Bagger auffahren.
Auch das war ein Meilenstein: Am 10. September 2014 präsentierte Thomas Kern zusammen mit Nicolas Hayek, links, CEO Swatch Group, Omega als Mieterin im Circle. Am 6. Dezember 2014 gab der Flughafen bekannt, dass der Prestigebau realisiert wird – schon im Januar sollen die Bagger auffahren.
Walter Bieri, Keystone
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Wenn man Sie an Veranstaltungen, etwa an Podiumsgesprächen von Fluglärmgegnern, beobachtet, fällt immer wieder auf, wie es Ihnen gelingt, die Menschen für sich einzunehmen – selbst wenn Ihre Positionen meilenweit auseinander sind. Wie machen Sie das? Ich glaube, es ist eine Kombination aus mehreren Elementen. Zum einen bin ich überzeugt, dass es richtig ist, ehrlich zu sein, auch wenn etwas unangenehm ist. Zweitens glaube ich, die Menschen merken, dass ich sie ernst nehme, auch wenn ich ihnen nicht helfen kann. Und drittens habe ich mir eine recht gute Kommunikationsfähigkeit angeeignet. Damit gelingt es mir nicht immer, aber in aller Regel, so herüberzukommen, wie ich mir das vorstelle.

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