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«Ich möchte keine Ausreden suchen»

Die Pfäffiker Pfarrerstochter Tabea Schulthess verzauberte die TV-Zuschauer mit ihren blauen Augen. Sie verpasste das Miss-Schweiz-Krönchen ganz knapp.

Wie haben Sie die Wahlnacht erlebt?

Mir hat es super viel Spass gemacht. Wenn man hinter der Bühne steht, und die Ansage «3 - 2 - 1 - raus!» erklingt, schiesst einem das Adrenalin nur so durch die Adern. Ein unglaublicher Moment! Sie haben die Wahl früher bestimmt mitverfolgt. Waren Ihre Erwartungen realistisch?

Früher habe ich mir die Sendung zur Unterhaltung angeschaut und mir nie konkret vorgestellt, wirklich teilzunehmen. Ich vergleiche den Abend deshalb gar nicht mit den Vorjahren, sondern sehe ihn als ein einzigartiges Erlebnis. Xenia Tchoumitcheva begründete ihren zweiten Platz damit, dass sie eben zu erotisch sei für die Schweiz. Warum hat es bei Ihnen nicht zum Krönchen gereicht?

Ich möchte gar keine Ausreden suchen: Linda hat schlicht und einfach mehr Stimmen gekriegt. Rein optisch sind wir total gegensätzliche Typen. Doch was der genaue Grund ist, ist schwer zu sagen. Was schoss Ihnen durch den Kopf, als Lindas Name aufgerufen wurde statt Ihrer?

Seltsamerweise war ich überhaupt nicht überrascht. Ich freute mich für uns beide - mit dem zweiten Platz hatte ich schliesslich nie gerechnet! Die Enttäuschung kam erst, als die Nervosität verflogen war und ich realisierte, wie haarscharf ich den Titel verpasst hatte. Aber ich möchte mich bei allen, die mich so super unterstützt und für mich gevotet haben, herzlich bedanken. Linda Fäh hat in den Tests vor der Show das Matterhorn nicht erkannt und während der Wahl eine Frage sehr verwirrt beantwortet. Reicht Schönheit für den Missen-Titel?

Dass sie das Matterhorn nicht erkannt hat, ist sicher nicht optimal. Aber man kann anhand von ein paar Bildern kein Urteil darüber fällen, ob jemand intelligent ist oder nicht. Was mit der Antwort während der Show passierte, habe ich nicht mitbekommen. Auf jeden Fall ist es den Zuschauern überlassen, mit welchen Kriterien sie ihre Meinung bilden. Als Miss kann man aber nicht nur hübsch sein, man nimmt auch eine Vorbildfunktion ein. Wie geht es mit Ihrer Karriere weiter?

Nach dem gestrigen Trubel steht das noch nicht fest, die Organisation muss sich natürlich erst um Linda kümmern. Nächste Woche werden wir weitere Pläne besprechen. Doch am Montag geht es für mich erst mal zurück auf die Schulbank. T. Schulthess.

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