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«Ich spreche natürlich mit Rita Fuhrer»

Der Wädenswiler Ernst Stocker wird Zürcher Volkswirtschaftsdirektor. Das neue Büro ist ihm weniger wichtig als die Mitarbeiter.

Haben Sie damit gerechnet, neuer Volkswirtschaftsdirektor zu werden?

Es ist keine Überraschung, dass der Regierungsrat mir dieses Departement zugeteilt hat. Ich habe mich in den letzten Wochen darauf eingestellt.

Dann bereiten Sie sich auf die neue Aufgabe vor?

Es laufen Gespräche. Aber es ist klar geregelt, dass ich erst im Mai das Amt antrete. Bis dann ist Rita Fuhrer im Regierungsrat, und ich kann jetzt noch nicht in alle Dossiers schauen. Aber wir sprechen natürlich miteinander.

Mit dem Flughafen übernehmen Sie ein komplexes Dossier.

Der Flughafen gehört zu den wichtigen Dossiers in der Volkswirtschaftsdirektion. Er ist für die Infrastruktur des Kantons wichtig, ebenso die Strassen und die Bahn.

Es dauert noch fast zwei Monate bis zum Amtsantritt. Haben Sie noch Zeit für Ferien?

Ich habe vor, im April eine Woche Ferien zu machen. Aber ich bin ja noch Stadtpräsident von Wädenswil, und das gibt im Moment auch zu tun.

Wir sprechen am Telefon miteinander, und ich höre im Hintergrund Kühe muhen. Sie arbeiten noch auf dem Hof?

Ja, jetzt bin ich im Stall am Füttern. Aber wenn ich im Regierungsrat bin, ist das vorbei. Mein Sohn, der den Hof führt und überraschend in den Wädenswiler Gemeinderat gewählt wurde, ist daran, sich neu zu organisieren.

Übernehmen Sie das Büro von Rita Fuhrer?

Das habe ich vor.

Was wollen Sie daran verändern?

Ich habe es gesehen, und es lässt keine Wünsche offen. Viel wichtiger als die Büroeinrichtung ist mir, die Leute kennen zu lernen, mit denen ich zusammenarbeite, und ein gutes Verhältnis aufzubauen. Und mich für die Bevölkerung im Kanton einzusetzen.

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