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Im Lattenberg gibts Nachwuchs

Stäfa - Die Menzis bauen ihre Reben bereits in der zehnten Generation im Lattenberg an. Am Mittwoch und Donnerstag hat die Familie bei schönstem Wetter ein Gebiet von 1200 Quadratmetern mit jungen Reben bepflanzt. Nicht ohne Stolz erwähnt der junge Urs Menzi, dass er dereinst den Familienbetrieb übernehmen wolle. Dass es dazu mehr braucht, als den eigenen Namen auf das Etikett des bekannten Stäfner Räuschlings zu setzen, ist dem Sohn von Doris und Peter Menzi bewusst. Der Weinbau bedeutet harte Arbeit.

Der Lehm macht es aus Die gute Lage und die Belüftung des Bodens auf dem Lattenberg bieten ein ideales Klima für den Klon der Traubensorte Räuschling. Auf den ersten Blick sieht die Erde wie normale Gartenerde aus. Nach wenigen Zentimetern kommt aber der Lehm zum Vorschein, nach dem der Lattenberg wahrscheinlich benannt wurde: «Lätt» ist Mundart für Lehm. Diese Erde sollte von Hand bebaut werden. Durch die manuelle Arbeit entstehen kleine Risse im Lehm, durch welche die jungen Wurzeln spriessen können. Noch braucht es Geduld: Die Früchte der Arbeit sind frühestens in drei Jahren reif für die Ernte. (dak) Die Stäfner Weinbauernfamilie Doris, Urs und Peter Menzi (von links) pflanzt junge Reben. Foto: Daniel Kellenberger

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