Zum Hauptinhalt springen

Im Stadtpark Uster sinken Fahrzeuge im weichen Untergrund ein

Im Oktober 2008 wurde der für 2,5 Millionen Franken erneuerte Stadtpark eingeweiht. Jetzt steht wieder ein Bagger im Park und entfernt Rasen und Humus.

Uster. - Rechts neben dem Weg zum «Teckte Brüggli» steht seit gestern ein Bagger. Er entfernt den neu gepflanzten Rasen und die Humusschicht. Da der Park erst kürzlich neu gestaltet wurde, fragen sich die Passanten natürlich, was da jetzt gebaut wird. Peter Padrutt, Leiter der Abteilung Natur und Landwirtschaft der Stadt Uster, weiss, warum da gebaggert wird: «Wir bauen auf der Parzelle neben dem Brüggli einen Kiesunterbau ein, damit dort Fahrzeuge abgestellt werden können». Bisher war das ein Problem, sanken doch Fahrzeuge und Anhänger im weichen Untergrund ein - vor allem wenn es nass war.

Probleme bei Veranstaltungen

Man habe festgestellt, sagt Padrutt, dass genau an diesem Ort bei Veranstaltungen Wagen abgestellt würden. Sei es beim Uster-Märt, bei der Veranstaltung Uster Kreativ oder wenn das Spielmobil auf Besuch sei. Dabei sei der frisch angesäte Rasen jeweils arg in Mitleidenschaft gezogen worden, und die Spuren hätten anschliessend beseitigt werden müssen.

30 Zentimeter dicke Kiesschicht

Da weitere Schäden auch in Zukunft nicht auszuschliessen seien, wurde beschlossen, den Untergrund an dieser Stelle zu befestigen. Auf einer Fläche von etwa 20 × 20 Metern wird nun ein rund 30 Zentimeter dicke Kiesschicht eingebaut. Sie festigt den Untergrund und lässt das Wasser schneller abfliessen. Auf die Kiesschicht wird eine etwa zehn Zentimeter dicke Spezialmischung aufgetragen, auf der dann der neue Rasen spriessen wird. Nach Abschluss der Bauarbeiten, und wenn der Rasen nachgewachsen ist, «wird man nicht mehr sehen, dass der Untergrund befestigt wurde», sagt Padrutt. Alle Schäden könne man mit dieser Methode zwar auch nicht ausschliessen, aber der Untergrund sei dann doch deutlich stabiler. Padrutt rechnet mit Kosten von 15 000 bis 20 000 Franken für die Befestigung der Parzelle. (gau)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch