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Im Sturm die neue Skaterbahn erobert

Jugendliche aus Dielsdorf haben am Samstag ihre selbst gebaute Skaterbahn eingeweiht. Damit geht für sie ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung.

Dielsdorf - Das Wetter meinte es gut mit den jugendlichen Skatern und ihren Eltern. Das Einweihungsfest des Skaterparks Dielsdorf beim Werkhof Riedweg konnte bei Sonne und auf trockenem Boden abgehalten werden. Zweieinhalb Jahre haben Tobias Zolliker, sein Bruder und sein Vater Peter Zolliker sowie einige Kollegen auf diesen Tag hingearbeitet. In seiner Ansprache schaute Peter Zolliker noch einmal zurück. «Als klar war, dass der Skaterpark in der Sportanlage Erlen schliessen würde, fragte mich mein Sohn, ob man dagegen nicht etwas tun könne», sagt Zolliker.

Damit war die Idee eines neuen Skaterparks in Dielsdorf geboren. «Wir haben aber niemals gedacht, dass so viel Zeit vergehen wird, bis wir unseren Skaterpark endlich einweihen können», sagt Vater Zolliker. Dank dem unermüdlichen Einsatz der Jugendlichen und ihren Eltern, dem Jugendrat Dielsdorf-Regensberg, der Gemeinde Dielsdorf und zahlreichen Helfern und Gönnern war es letztlich trotz einiger Widrigkeiten möglich, die Vision eines neuen Skaterparks in die Tat umzusetzen.

Auch Raphael Herrsberger vom Jugendrat Dielsdorf-Regensberg, der massgeblich an dem Projekt Skaterpark beteiligt war, hielt vor der offiziellen Eröffnung eine kurze Rede. Dabei lobte er vor allem die Motivation und den Durchhaltewillen der Jugendlichen, ihre Geduld und ihr Verhandlungsgeschick. «Wir vom Jugendrat freuen uns, wenn Jugendliche mit guten Ideen an uns herantreten», sprach er die anwesenden Jugendlichen und Kinder an. Herrsberger betonte aber auch, dass hinter motivierten und engagierten Jugendlichen meist Eltern stünden, die ihre Kinder unterstützten. Viele der Väter und Mütter waren an diesem speziellen Tag ebenfalls zum Werkhof Riedweg gekommen, um die Einweihung des Skaterparks zusammen mit ihrem Nachwuchs zu feiern.

Nach den beiden kurz gehaltenen Ansprachen und einem kleinen Apéro wurde feierlich das Absperrband vor dem Skaterpark durchschnitten und die Anlage neben den Bahngleisen damit offiziell eröffnet.

Mit Schnuller auf die Bahn

Mit Skateboards und Kickboards stürmten die anwesenden Kinder und Jugendlichen in den Park und weihten die neuen Rampen ein. Selbst der jüngste Teilnehmer an diesem Tag fand schnell grossen Gefallen an der Anlage und flitzte mit seinem kleinen Velo und Schnuller im Mund die Rampen rauf und runter. Schliesslich konnten sich die Kinder und Jugendlichen noch mit Eveline Eisenring, der Zweitplatzierten im Tight-Slalom an den Weltmeisterschaften, messen. Damit ging für die Jugendlichen und ihre Eltern ein lange erwarteter, ereignisreicher Tag zu Ende.

Der Jugendrat hatte sich mit 14 000 Franken und Sponsoren mit 20 000 Franken an den Gesamtkosten von rund 40 000 Franken für den Bau des neuen Skaterparks beteiligt. Simone Rusterholz Tobias und Peter Zolliker (r.) sind stolz auf den Skaterpark. Foto: Simone Rusterholz

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