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In den Gärten der Goldküste herrscht tödliche Ordnung

Auch nach dem UNO-Jahr der Biodiversität dominieren in der Region Monokulturen von Rasen und Thuja. Die Botanikerin Evelin Pfeifer sagt, wie man es in der neuen Gartensaison besser machen könnte.

Petra Schanz
Lässt in ihrem Vorzeigegarten meist die Natur walten: Evelin Pfeifer.
Lässt in ihrem Vorzeigegarten meist die Natur walten: Evelin Pfeifer.
Silvia Luckner

In den meisten Goldküsten-Gärten ist von Biodiversität nichts zu sehen. Statt einheimischer Pflanzen wie Brennnesseln, Efeu oder Bärlauch dominieren gepützelte Rasenflächen und exotische Sträucher wie Sommerflieder oder Forsythien. «In 95 Prozent der Gärten liegt ein riesiges Potenzial brach», sagt Evelin Pfeifer, die das «Huus alle Winde» der Anna-Zemp-Stiftung für Umweltschutz in Männedorf bewohnt. Doch oft scheitere die Umsetzung eines Naturgartens daran, dass das Wissen über Pflanzen und Tiere fehle.

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