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In Winterthurs Altstadt entsteht ein neuer Park

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) erhält ein neues Hauptgebäude auf dem Sulzer-Areal. Das ehemalige Technikum soll gar zu einem Campus mit Parkanlage ausgebaut werden.

Zur Weiterbearbeitung empfohlen: Der neue «Campus T» der ZHAW, wie ihn das Team Dürig AG und Schweingruber ZulaufLandschaftsarchitekten sehen. Der Bachraum wird ausgeweitet und zu einem Park umgestaltet.
Zur Weiterbearbeitung empfohlen: Der neue «Campus T» der ZHAW, wie ihn das Team Dürig AG und Schweingruber ZulaufLandschaftsarchitekten sehen. Der Bachraum wird ausgeweitet und zu einem Park umgestaltet.
Dürig AG
Der «Stadtplatz»: Auf dem neuen Campus wird Raum für Begegnungen zwischen den Studenten geschaffen.
Der «Stadtplatz»: Auf dem neuen Campus wird Raum für Begegnungen zwischen den Studenten geschaffen.
Dürig AG
Terrassierung im Park: Der neugestaltete Aussenraum auf dem Areal an der Technikumsstrasse.
Terrassierung im Park: Der neugestaltete Aussenraum auf dem Areal an der Technikumsstrasse.
Dürig AG
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Der Regierungsrat will die Zürcher Fachhochschulen in möglichst wenigen Gebäuden bündeln. Wie dies in Winterthur geschehen soll – neben Zürich und Wädenswil einer der drei Hochschulstandorte –, wurde heute Montag im Rahmen einer Medienkonferenz bekannt gegeben.

Gemäss Gebietsplanung soll das Zentrum der ZHAW auf dem Sulzer-Areal liegen. Daneben werden Areale an der Technikumstrasse und beim St. Georgen-Platz ausgebaut. Auf diesen Gebieten sei es möglich, genügend Geschossflächen zu erhalten, um den steigenden Studienzahlen gerecht zu werden, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung der Zürcher Bau- und Bildungsdirektion.

Im Sulzer-Areal wird unter anderem das Rektorat, die Hochschulbibliothek, das Departement Gesundheit, das Departement Angewandte Linguistik, das Hörsaalzentrum sowie eine Mensa untergebracht. Das Departement Wirtschaft ist beim St. Georgen eingeplant.

Eingriffe in geschützte Bausubstanz

Vor allem mit dem ehemaligen Technikum, das im Eigentum des Kantons Zürich ist, haben Baudirektion und Bildungsdirektion viel vor. Es soll zum «Campus T» ausgebaut werden und dereinst die School of Engineering beherbergen – mit einen «Stadtplatz» zur Technikumstrasse und einen «Werkplatz» zur Wildbachstrasse. Zur Eulach hin würde der heute enge Bachraum ausgeweitet und in eine begehbare Parklandschaft umgestaltet.

Die angestrebte Dichte der Gebäude könne aber nur erreicht werden, indem auch die alten Technikums-Gebäude verändert werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Verantwortlichen betonen aber, dass diese Eingriffe «mit der nötigen Sorgfalt» vorgenommen werden, da die Gebäude unter Schutz stehen.

Für die Umsetzung des «Campus T» wurde die Eingabe des Architektur-Teams Dürig AG, Zürich und Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten, Zürich zur Weiterführung vorgeschlagen. 2017 soll der Baubeginn der ersten Etappe erfolgen.

SDA/tif

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