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Initiative verlangt günstige Wohnungen

Winterthur &endash Gestern haben SP, Grüne und EVP ihre Initiative für günstigen Wohn- und Gewerberaum in Winterthur lanciert. Sie verpflichtet die Stadt, eine Stiftung zu gründen und mit einem Kapital von mindestens 10 Millionen Franken auszustatten. Laut SP-Fraktionschefin Yvonne Beutler unternimmt der Stadtrat aus eigenem Antrieb zu wenig in diese Richtung. Er verwende die städtischen Liegenschaften vor allem, «um die Löcher in der Laufenden Rechnung zu stopfen». Die neue Stiftung hingegen soll Häuser erwerben oder selber erstellen und zum Grundsatz der Kostenmiete zur Verfügung stellen. Sie kann sich auch an Projekten privater gemeinnütziger Wohnbaugenossenschaften beteiligen oder Liegenschaften aus dem städtischen Finanzvermögen übernehmen. Vor allem für Alleinerziehende und Mittelstandsfamilien werde es immer schwieriger, Wohnraum zu angemessenen Preisen zu finden, argumentiert das Initiativkomitee. Das Wohnungsproblem wird in der aktuellen Bevölkerungsbefragung der Stadt an zweiter Stelle genannt, vor zwei Jahren rangierte es noch auf Platz 4. Winterthur hat eine Leerwohnungsziffer von 0,24 Prozent. In Zürich liegt sie bei 0,06 Prozent. Während Zürich mit der PWG-Stiftung für günstigen Wohnraum sorgt, fehlt in Winterthur bislang eine solche Einrichtung. (rd)

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