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«Juden in Zürich sind nicht automatisch Botschafter Israels»

Yves Kugelmann ist Chefredaktor der jüdischen Wochenzeitung «Tachles».

Als die USA am Montag in Jerusalem ihre Botschaft eröffneten, kam es zur schlimmsten Gewalteskalation seit Jahren. Wie nimmt die jüdische Gemeinde in Zürich diese Entwicklung wahr?

Aber dieses Mal ist die Eskalation schlimmer als auch schon.

Ist die jüdische Gemeinde abgeklärter, als die Schweizer Medien es sind?

Netanyahu mit der Botschafterin Guatemalas Sara Solis (l.) bei der Eröffnung in Jerusalem. (16. Mai 2018)
Mindestens zwei Journalisten sind laut Reporter ohne Grenzen am Montag durch Schüsse der israelischen Armee verletzt worden. Seit Ende März habe sie zudem auf rund 20 palästinensische Journalisten geschossen. Die Organisation hat daher nach eigenen Angaben den Internationalen Strafgerichtshof angerufen.
Letztlich verhaften die Israelis den Wachmann der Waqf und führen ihn ab.
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Haben solche Ereignisse Auswirkungen auf das Sicherheitsempfinden der hiesigen Juden?

In der jüngsten Onlineausgabe der jüdischen Wochenzeitung «Tachles» ist eine deutliche Kritik an den Palästinensern zu lesen, nicht aber an Israel oder an Donald Trump. Ist dies auch die Haltung einer Mehrheit der jüdischen Gemeinde?

Wobei die Haltung der US-Juden nicht mit jener der Juden in Europa übereinstimmen muss.

Stimmen kommen dafür von Schweizer Politikern. SVP und EDU fordern eine Verlegung der Schweizer Botschaft nach Jerusalem. Was ist davon zu halten?

Hat die Eskalation einen Effekt darauf, wie die jüdische Gemeinschaft von anderen politischen Kräften wahrgenommen wird? Könnte es zum Beispiel sein, dass dies die Situation der jüdischen Mädchenschule, der ja die Schliessung droht, verändert?