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Jugendvereine sollen in Uster gratis trainieren dürfen

Uster. - Die SP Uster sammelt ab Mitte Oktober Unterschriften für eine Initiative, die den Jugend- und Sportverbänden einen gebührenfreien Zutritt zu Hallen und Plätzen ermöglichen soll. Die SP verlangt, dass die Stadt Uster den nicht gewinnorientierten Organisationen, die Jugendliche betreuen, keine Benutzungsgebühren mehr in Rechnung stellt. Da nicht alle Hallen und Plätze, auf oder in denen geübt, trainiert oder gespielt wird, in städtischem Besitz sind, soll die Stadt für die Kosten von deren Benützung aufkommen. Ausgenommen davon werden Räumlichkeiten, die gewinnbringenden Organisationen gehören oder wenn Plätze und Hallen für kommerzielle Anlässe genutzt werden. In diesen Fällen soll die Nutzerin für die Kosten aufkommen.

Laut SP-Fraktionspräsident Balthasar Thalmann werden jährlich Tausende von Stunden Freiwilligenarbeit zugunsten der Jugend geleistet, sei dies in Vereinen oder Verbänden. Diese Institutionen würden wesentlich zur Förderung der Jugendlichen und des Gemeinwohls beitragen. Die Stadt Uster wolle gemäss Zielsetzung des Konzepts Jugendarbeit diese Arbeit zwar fördern, tue aber das Gegenteil, wenn sie diese Organisationen zur Kasse bitte. Mit der Initiative wolle die SP diese groteske Situation ein für allemal beenden, sagt Thalmann.

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