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Junglöwen mit ZSC-Meister

Die GCK Lions starten in die Qualifikation einer von der Westschweiz dominierten Liga.

Nach einer schwachen Saison präsentieren sich die GCK Lions in der National League B auf dem Papier deutlich verstärkt. Mit dem italienischen Nationalverteidiger André Signoretti kam zu Blaine Down ein zweiter Ausländer ins Partnerteam der ZSC Lions. Dazu holte Sportchef Simon Schenk einige Routiniers in die Organisation zurück - so Gian-Carlo Hendry und den 39-jährigen Flügel Claudio Micheli. Der Captain der meisterlichen ZSC Lions 2000 und 2001 spielte zuletzt in Ambri. Diverse Talente aus den eigenen Junioren, die vor dem Durchbruch stehen, rechtfertigen die Bezeichnung «Junglöwen» aber weiter.

Den Osten der Elferliga vertritt neben den Zürchern weiterhin der HC Thurgau, der allerdings sein Budget reduzierte. Die Zusammenarbeit mit den Kloten Flyers ist praktisch auf Eis gelegt.

Die B-Liga ist traditionell in den Händen der Klubs aus der Westschweiz. Lausanne verpasste den Aufstieg im Frühling gegen Biel nur knapp, machte aber bei den Heimspielen um die B-Meisterschaft gegen La Chaux-de-Fonds und in der Ligaqualifikation bei über 50 000 Zuschauern Kasse.

Die Lausanner haben mit rund fünf Millionen Franken das höchste Budget und sollten mit dem in Zug lebenden kanadischen Geschäftsmann Brent Nelson einen neuen Besitzer erhalten. Sie wurden wie die andern B-Klubs nicht vom Wegzug der besten Schweizer Spieler verschont, die einen Vertrag eine Stufe höher erhielten. Konkurrenzfähig erscheint vor allem Sierre-Anniviers unter dem Rückkehrer Bob Mongrain. (ws.)

1. Runde. Heute: GCK Lions - Langenthal. Olten - Lausanne. Basel - Sierre. Visp - Young Sprinters. Ajoie - La Chaux-de-Fonds. - Spielfrei: Thurgau.

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