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Kein Starbucks für Wetzikon

340 Facebooker fordern ein Starbucks für Wetzikon. Erfolglos, wie eine Nachfrage beim Gastrounternehmen zeigt.

Von David Kilchör Wetzikon – «Wir wollen ein Starbucks in Wetzikon!!!!». Diese Absicht äussert eine Gruppe von 340 Facebook-Benutzern. Die User schrecken nicht davor zurück, mit Hundeblick zu betteln, wenns um den berühmten Kaffee geht. «Bitti bitti bätti», schreibt eine Userin. «Kein Kaffee ist so gut wie dieser.» Die Gruppengründerin setzt eher auf rein geografische Logik: «In Zürich gibt es überall ein Starbucks Coffee. Doch wo ist es bei uns? Rapperswil ist einfach zu weit weg!» Und wieder ein anderes Gruppenmitglied versucht, die internationale Cafékette mit finanziellen Argumenten zu überzeugen: «Ich würde zwar bankrottgehen, aber der Kaffee ist einfach zu gut.» Oberland ohne Priorität Starbucks selbst freut sich über die Kreativität der treuen Kundschaft, macht ihr betreffend eines neuen Lokals im Oberland aber wenig Hoffnung. «Es gibt aktuell in über 20 Schweizer Städten Facebook-Gruppen, die ihr eigenes Starbucks-Café wünschen», sagt Mediensprecher Reto Zangerl. Wetzikon stehe leider nicht oben auf der Prioritätenliste von Starbucks. Es gäbe auch noch kein Starbucks in Winterthur, Freiburg oder Neuenburg, sagt Zangerl. Da müssten sich kleinere Städte wie Wetzikon gedulden. Auch die Ustermer fordern auf Facebook mit 400 Beteiligten ein Starbucks-Café. «Sie dürften vorerst einmal ebenfalls keines bekommen», sagt Zangerl. Allerdings seien solche Aktivitäten für Starbucks erfreulich, sagt Zangerl. «Es ist ein gutes Zeichen für einen Brand.» Damit dürfte auch die Frage einer Ustermer Facebookerin beantwortet sein: «Ab wie vielen Mitgliedern erhalten wir ein Starbucks?» Kurz: Facebook-Gruppen hin oder her, es gibt noch grössere Städte in der Schweiz, die auf «ihr» Starbucks warten.

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