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Kein Widerstand gegen «Big Brother»

Wallisellen - An einer Orientierungskonferenz haben die Walliseller Behördenmitglieder gestern Abend die Traktanden der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember der interessierten Bevölkerung präsentiert. Sicherheitsvorsteherin Barbara Neff stellte dabei den rund 20 Anwesenden das Reglement für die Videoüberwachung «an öffentlichen und allgemein zugänglichen Orten» vor. Wegen des Entscheids des Bundesgerichts in Sachen Polizeigesetz des Kantons Zürich, muss nun der Souverän das Reglement absegnen. Ansonsten wäre die Rechtsgrundlage für die Videoüberwachung nicht gegeben. Im Wesentlichen diene die Überwachung mittels Kameras der «Verhinderung und Ahndung von strafbaren Handlungen». Wie Neff ausführte, habe eine Befragung gezeigt, dass sich die Walliseller vor allem am Bahnhof unsicher fühlten. Aus dem Publikum kamen dazu keine kritischen Fragen. «Big Brother» könnte also in Wallisellen bald Realität werden. (all)

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