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Keine harte Tour von Heiniger im Herzstreit

Das Stadtspital Triemli und auch die Klinik Hirslanden dürfen vorläufig weitermachen mit der Herzchirurgie.

Prestigeträchtiges Fachgebiet: Eine Herzoperation im Triemlispital. Foto: Eddy Risch (Keystone)
Prestigeträchtiges Fachgebiet: Eine Herzoperation im Triemlispital. Foto: Eddy Risch (Keystone)

Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP) hätte es in der Hand, dem Stadtspital Triemli und der Klinik Hirslanden die Herzchirurgie wegzunehmen und dieses prestigeträchtige und lukrative Fachgebiet auf das Universitätsspital zu konzentrieren. Auf das Spital, das dem Kanton gehört; das Spital, dessen Herzchirurgie einst zur Weltspitze zählte und nach einer tiefen Krise jetzt bestrebt ist, wieder in die internationale Topliga zu kommen. Damit das gelingt, braucht die Uni-Herzchirurgie hohe Fallzahlen. 2013 führte sie laut Angaben der Gesundheitsdirektion rund 900 Operationen durch. In der Klinik Hirslanden waren es 600 Herzoperationen und im Triemli knapp 500.

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