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Keine Sonderzone für den Flugplatz

Die Idee, für die Nutzung des Areals in Dübendorf ein neues Planungsinstrument zu schaffen, fällt bei der Kantonsregierung durch.

Von Manuel Reimann Dübendorf &endash Der Zürcher Regierungsrat hält nichts von der Idee, eigens für den Militärflugplatz Dübendorf eine so genannte strategische Sonderzone zu erfinden. Angesichts der bestehenden Regelungen im Planungs- und Baugesetz erachtet er ein solches neues Instrument als überflüssig, wie aus seiner Antwort auf einen Vorstoss von drei Kantonsräten hervorgeht. Ornella Ferro (Grüne, Uster), Lothar Ziörjen (BDP, Dübendorf) und Ruedi Lais (SP, Wallisellen) hatten im Juli vorgeschlagen, eine strategische Sonderzone für Wirtschafts- und Forschungszentren von nationaler und internationaler Bedeutung einzuführen. Dies, nachdem der Bund angekündigt hatte, dass er prüft, die Flugplatzanlage über das Jahr 2014 hinaus militärisch und zivil weiterzunutzen &endash eine Idee, die ziemlich quer zu den Plänen des Regierungsrates steht.Dieser weist nun zwar darauf hin, dass der Kanton durchaus Einfluss nehmen könne auf die zukünftige Nutzung des Flugplatzareals. Dazu biete sich etwa die Gesamtüberprüfung des Richtplanes durch den Kantonsrat an. Allerdings habe der Bundesrat auch hierbei das letzte Wort, denn alle Bestimmungen müssten von ihm genehmigt werden. «Dabei wird er sich auch auf die Grundlagen stützen, die er derzeit in Bezug auf eine gemischte militärisch-zivile Nutzung erarbeiten lässt», schliesst der Regierungsrat.

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