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Kloten schafft Förderzentren auf Primarstufe

Die Schule Kloten geht bei den sonderpädagogischen Massnahmen neue Wege. Ab August wird in allen Schulhäusern zusätzliche Betreuung angeboten.

Kloten - Mit Beginn des neuen Schuljahres im August wird in allen Klotener Schulhäusern ein sogenanntes Förderzentrum eingeführt. Das heilpädagogische Angebot richtet sich an Kinder mit besonderen Bedürfnissen - verhaltensgestörte Schüler, lernschwache, aber auch besonders begabte. Sie alle sollen neben dem Unterricht in den Regelklassen zusätzliche Förderung erhalten.

Die Förderzentren sollen nicht nur die schulischen Fähigkeiten der Kinder stärken, sondern auch die Lehrer und das ganze Schulsystem entlasten, wie die Schulpräsidentin, Corinne Thomet, erklärt: Schwierige Schüler, die den Unterricht erheblich stören, können für eine gewisse Zeit in einem separaten Schulzimmer betreut werden.

Nachholen von Prüfungen

Im Weiteren bieten die Förderzentren diverse Dienstleistungen an wie das Nachholen von schriftlichen Prüfungen, die Betreuung bei Dispensationen und die Beratung von Lehrern.

An der Oberstufe ist das Modell seit diesem Schuljahr eingeführt. Ab Schuljahr 2010/2011 folgen die vier Primarschulhäuser. Jeder Schuleinheit werden innerhalb des vom Kanton bewilligten Stellenplans zusätzliche Vollzeiteinheiten (Pensen) zur Verfügung gestellt.

Weitere wichtige Eckpfeiler des neuen sonderpädagogischen Konzepts der Schule Kloten sind die Integration aller Kinder und die Frühförderung. Für unterstützende Massnahmen wie Therapien und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) werden die vorhandenen Mittel möglichst früh, das heisst in den ersten Schuljahren der Kinder, eingesetzt. Das Gemeindeparlament hat inzwischen einen entsprechenden Antrag der Schulbehörde zur verstärkten Deutschförderung im Kindergarten bewilligt. Alle anderen Massnahmen werden innerhalb des vorhandenen Budgets umgesetzt, wie die Schule mitteilt.

Ein ungelöstes Problem ist der kantonsweite Mangel an Heilpädagogen. Es sei schwierig, die geeigneten Leute zu finden, sagt Schulpräsidentin Thomet. Dies betreffe alle Schulstufen. So ist etwa bei der Integrativen Förderung auf Kindergartenstufe seit vergangenem August eine Stelle vakant. (dns)

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