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Krämeracker-Pleite kostete 0,9 Millionen

Uster - Die Ustermer Primarschulpflege legt dem Gemeinderat die Abrechnung des Projekts Neubau Schulhaus Krämeracker vor. Für das Projekt war im Januar 2008 ein Projektierungskredit von 1,42 Mio. Franken gesprochen worden. Damit sollte das Siegerprojekt «Das fliegende Klassenzimmer» des Architekturwettbewerbs zur Baureife entwickelt werden. Doch so weit kam es nie. Die Zusammenarbeit mit dem Architekten wurde eingestellt, weil bis Mitte Oktober kein Vertrag mit ihm unterzeichnet werden konnte. Das Fliegende Klassenzimmer machte - obwohl die Architektur von allen Seiten gelobt wurde - eine Bruchlandung. Warum das Projekt scheiterte, wurde untersucht. Eine Kommission des Gemeinderats und ein externes Büro klärten die Ursachen ab. Dem Gemeinderat und der Schulpflege wurde beantragt, das Projekt abzubrechen, die Projektkosten zu berechnen und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern zu beenden. Das wurde in der Zwischenzeit getan. Sämtliche Beteiligten verzichten auf Schadenersatzklagen, um langwierige Rechtsverfahren zu vermeiden. Gemäss der nun vorliegenden Schlussabrechnung beläuft sich der Schaden auf 925 000 Franken. So viel wurde für ein Schulhaus ausgegeben, das gar nicht gebaut wurde. Welche Kosten der Stadt Uster daraus noch erwachsen werden, lässt sich heute noch nicht sagen. (gau)

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