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Krankenkassen Höhere Prämien nach Verlusten, TA vom 10. April

Lösung Einheitskasse.

Wenn man sieht, welche Krankenkassen im Moment von der Krise betroffen sind, und man sieht, dass einige - beispielsweise die Kolping-Krankenkasse - trotzdem noch Unsummen von Geld in Werbung stecken (Kolping- Arena in Kloten, Hauptsponsor für sieben Jahre, Teletext-Werbung usw.), dann muss man einmal mehr sagen: Es gibt nur eine Lösung: Die Grundversicherung gehört in eine Einheitskasse. Erst dann hört der sinnlose, ruinöse Wettbewerb unter den Kassen auf. Kassenwechsel, die jedes Jahr viel Geld kosten, würden entfallen. Die Administration einer Einheitskasse würde viel effizienter werden. Nicht jede Krankenkasse müsste eine eigene Informatiklösung haben. Es bräuchte dann auch nicht mehr wie heute für jede Kasse einen Direktor, einen Stellvertreter und so weiter. Wagen wir also den Schritt in eine Einheitskasse. Lieber heute als morgen.

Jean-Paul Vuilleumier, Zürich

Reserven aufgelöst.

Wenn ich mich recht erinnere, hat Bundesrat Couchepin vor Jahren die «tolle» Idee gehabt, den Krankenkassen zu verordnen, die Reserven abzubauen, um dadurch während seiner Amtszeit den Anstieg der Prämien so weit zu reduzieren, dass er der Nachwelt als guter Gesundheitsminister und als «Guru» der «Billigkrankenkasse Assura» in guter Erinnerung bleiben würde. Was ihm dann auch gelang.

Ueli Müller, Thalwil

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