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Küsnachter Initiative angenommen

Küsnacht. - Die Küsnachter werden zukünftig an der Urne entscheiden, wenn es um Änderungen der Bau- und Zonenordnung (BZO) geht, die Folgekosten von über 5 Millionen Franken auslösen. 2782 Küsnachter stimmten der Initiative «Planungsmillionen an die Urne» von Marc Lindt zu. Gegen die Idee des FDP-Ortsparteipräsidenten sprachen sich 688 Stimmbürger aus. Der Initiant hatte mit der deutlich höheren Stimmbeteiligung bei Urnenabstimmungen als bei Gemeindeversammlungen argumentiert. Mit Änderungen der BZO, die solch hohe Folgenkosten auslösten, sei analog zu verfahren wie mit neuen einmaligen und jährlich wiederkehrenden Ausgaben von über 5 Millionen beziehungsweise 500 000 Franken. Der Gemeinderat hatte den Stimmbürgern empfohlen, die Initiative anzunehmen.

Auch den anderen Vorlagen wurde zugestimmt. Die Teilrevision der Gemeindeordnung, die Finanzkompetenz des Gemeinderats bei Liegenschaftenkäufen zu erhöhen, wurde mit 2436 zu 1032 Stimmen angenommen. Der Teilrevision der Gemeindeordnung, auf die Wohnsitzpflicht für Mitglieder der Natur- und Denkmalschutzkommission zu verzichten, stimmten 2200 Bürger zu, 1271 lehnten sie ab. (bel)

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