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Kultur in der Opfiker Badi

«Kultur im Bad» heisst das Programm, mit dem die Stadt das Bruggwiesen beleben will. Für Partystimmung sorgt ein gekröntes Haupt – «die Königin von Mallorca».

Von Karin Wenger Opfikon – Wasser ist zwar schon drin, in den Schwimmbecken des Freibads Bruggwiesen. Die 16 Grad Wassertemperatur würden jedoch nur die ganz hartgesottenen ins Wasser locken. Bis zum Samstag, 7.?Mai, hat das kühle Nass noch Zeit, sich aufzuwärmen. Dann wird die Freibadsaison eröffnet und mit ihr auch das Programm «Kultur im Bad». Kultur im weiteren Sinne, wie es Felix Caduff bezeichnet. Die Badi biete sich ganz allgemein als Treffpunkt an, sagt der Leiter Bevölkerungsdienste der Stadt Opfikon. So wird beispielsweise am 9. Juli die «Königin von Mallorca» das Freibad zum Schunkeln bringen. Die Schweizer Schlagersängerin Silvia Kaufmann, gekrönt vom «König von Mallorca» Jürgen Drews, sorgt seit fünf Jahren für Partystimmung auf der Baleareninsel. Für die Daheimgebliebenen wird sie am Sommernachtsfest Partysound nach Opfikon bringen. Ein weiterer Showact an diesem Tag ist die Gino Happy Band. Eine weitere Attraktion im Veranstaltungskalender ist der Auftritt des Comedy-Duos Beckle Men am 27. August. «Kunst und Dinner» heisst das Motto an diesem Abend. Unterstützung für Restaurant Auch kulinarisch hat das Bruggwiesen einiges zu bieten. Seit einem Jahr wird das Restaurant Nota Bene vom Verein Plattform Glattal geführt. Es ist eine Ausbildungs- und Lernwerkstatt für Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. «Finanziell haben wir ein schwieriges Jahr hinter uns, aber was die Jugendlichen betrifft, ist das Projekt geglückt», sagt Ursula Hellmüller, Geschäftsführerin der Plattform Glattal. Den schlechten Sommer im letzten Jahr hat auch das Nota Bene umsatzmässig zu spüren bekommen. Nun zahlt die Stadt für ein Jahr einen Sockelbeitrag von 100?000 Franken. 20?000 Franken davon hat sie in Form von Gutscheinen bezogen, die bei besonderen Gelegenheiten an Firmen abgegeben werden. Dass die Stadt dem Nota Bene unter die Arme greift, sei richtig. «Man darf nicht vergessen, dass die Stadt profitiert, wenn Jugendliche integriert werden können.» www.badopfikon.ch

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