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Langes Warten auf den nächsten Titel

Die Embracher Frauen haben im Freien ihren fünften Schweizer Meistertitel geholt. Für den 4:2-Finalsieg gegen Schlieren mussten sie aber hart arbeiten.

Faustball. - Sieben Titel, vier auf dem Feld und drei in der Halle, standen bei Irene Schönenberger vor dem Finalspiel in Diepoldsau zu Buche, den fünften Feldtitel wollte sich Embrachs Schlagfrau nach mehr als dreijähriger Titelabstinenz endlich sichern. Dass es wieder einmal klappte, freute die 28-Jährige besonders. «Ein Titelgewinn ist immer etwas Besonderes. Wir haben so lange darauf warten müssen, dass es wie eine Erlösung wirkt», räumte sie nach dem 4:2-Sieg gegen Traditionsgegner Schlieren ein. «Und gefeiert haben wir auch diesen ausgiebig», ergänzte sie schmunzelnd.

Allerdings musste Embrach den Erfolg hart erarbeiten. Während die Unterländerinnen als Qualifikationssiegerinnen den Final direkt erreichten, hatte Schlieren wie im vergangenen Jahr im Halbfinal gegen Wigoltingen anzutreten. Und auch diesmal waren es die Titelverteidigerinnen, die dank eines klaren 4:0-Sieges erneut den Finaleinzug schafften.

Vom 2:0 zum 2:2

Diesmal wollten die Embracherinnen ihrer Favoritenrolle nach dem Qualifikationssieg gerecht werden, nachdem sie vor Jahresfrist gegen Schlieren im Endspiel deutlich 0:4 unterlegen waren. Auch die Rahmenbedingungen sprachen für Embrach. «Im letzten Jahr regnete es, und bei nassen Verhältnissen bekunden wir oft Mühe», wollte Schönenberger die beiden Spiele nicht vergleichen. Und sie sollte Recht behalten. Bei idealen Bedingungen ging der erste Satz mit 11:9 noch knapp zugunsten der Unterländerinnen aus, im zweiten Satz spielten sie jedoch gelöster und kraftvoller auf und gewannen diesen sicher mit 11:6.

Danach erlitt das Embracher Spiel einen unerklärlichen Bruch, mit 14:12 und 11:9 schafften die Limmattalerinnen den Satzausgleich. «Beide Mannschaften hatten eben ihre Hochs und Tiefs», suchte Irene Schönenberger nach einer Erklärung für die Schwächephase. Allerdings fing sich Embrach wieder auf, nicht zuletzt dank dem Eintritt von Martina Gadola von der zweiten Mannschaft, die die abwesende Tanja Hiltebrand in der Folge bestens vertrat. Die beiden nächsten Sätze gewann Embrach mit 11:7 und 11:8 und damit auch das Spiel. (dfr) Irene Schönenberger.

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