Zum Hauptinhalt springen

Langnau leistet mehr für Heimbewohner

Langnau – Die Pflegefinanzierung wird ab 2011 auf eidgenössischer und kantonaler wie auch auf kommunaler Ebene neu organisiert. Zusätzlich zu den gesetzlich der Gemeinde aufgebürdeten Leistungen gewährt die Gemeinde jedem Langnauer einen Betrag von 20 Franken. Dies als Zusatz zu den gesetzlichen Leistungen. Die Zahlungen sind an Bedingungen geknüpft. So darf der Empfänger keine AHV-Ergänzungsleistungen beziehen. Dies schreibt der Gemeinderat in einer gestern veröffentlichten Mitteilung. Die Stimmbürger werden an der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember über die «Beiträge an die Hotellerie in Alters- und Pflegeheimen auf neuer Grundlage» befinden müssen. Mit dieser neuen Verordnung bekämen auch Langnauer den Zusatzbetrag, die nicht in einem Alters- und Pflegeheim der Gemeinde untergekommen sind. «Bisher gingen diese leer aus», sagt Hans-Ulrich Braun (FDP), Vorstand Gesundheit und Sicherheit. Anspruch auf die Leistung hätten dabei Pensionäre, welche in den letzten 15 Jahren vor dem Heimeintritt mindestens 5 Jahre in Langnau Steuern bezahlt haben. Die zusätzlichen Beiträge belaufen sich laut dem Weisungsheft zur Gemeindeversammlung auf jährlich rund 500 000 Franken. Dies entspricht laut dem Gemeinderat der oberen Grenze der zu erwartenden Kosten. (mor)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch