Zum Hauptinhalt springen

Langnau streicht die Gebühr freiwillig

Langnau - Die SVP kann in Langnau einen Erfolg verbuchen. Die Gemeinde verzichtet ab sofort darauf, die Gebühr für Krankentransporte von 250 Franken zu erheben, wie sie gestern mitteilte.

Mitte Februar - mitten im Wahlkampf für den Gemeinderat - kündigte die SVP an, eine Initiative zu lancieren, mit der sie die Gebühr der Krankentransporte bekämpfen wollte (der TA berichtete). Darüber sollten die Langnauer schliesslich an der Gemeindeversammlung entscheiden. Nun ist der Gemeinderat der SVP zuvorgekommen. «Da hat die Gemeinde aber sehr schnell reagiert», sagt SVP-Präsident Peter Naef.

Langnau stellte bis anhin die effektiven Rettungskosten - gemäss Rechnung des Sanitätsdienstes der Stadt Zürich - sowie die Gebühr für Krankentransporte in Rechnung. Die Gebühr stammt aus Kosten, die Langnau bezahlen muss, damit Zürich einen Rettungsdienst bereithält. Langnau bezahlt dabei 4 Franken pro Jahr und Einwohner. Die Höhe der Gebühr von 250 Franken hat die Gemeinde letztmals 1997 berechnet.

Es gebe aktuell nur noch wenige Gemeinden, die eine solche Gebühr verrechnen würden, schreibt Langnau in der Mitteilung. Zudem handle es sich bei der Bereitstellung der Rettungsinfrastruktur um einen Dienst an der Allgemeinheit. Darum erscheine es als gerechtfertigt, die Gebühr mit sofortiger Wirkung zu streichen. (zet)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch