Zum Hauptinhalt springen

Leere Portemonnaies gegen Armut

Rund 1,3 Millionen Menschen leben im Kanton Zürich, und 100 000 von ihnen sind arm. Das sagt die Caritas und will etwas dafür tun, dass die 12 von 13 Zürchern, die weniger davon betroffen sind, Armut zumindest zur Kenntnis nehmen. Weil die sich eben nicht unbedingt auf der Strasse zeigt.

«Wir sind arm» heisst die Kampagne, die das Hilfswerk gestern lancierte und die wachrütteln soll. Mit Plakaten. Mit einer Wanderausstellung, in der unter anderem Sätze zu lesen sind wie dieser: «Ich habe einer Frau nichts zu bieten. Nicht mal ein Glas Wein.» Oder mit Guerilla-Aktionen, die für Zürich oder Winterthur geplant sind. Ein leerer Brunnen etwa soll zeigen, dass für manche ein Brunnen oft die einzige Möglichkeit ist, um auswärts etwas trinken zu gehen. Oder leere Portemonnaies, die verstreut werden, sollen verdeutlichen, dass es viele Leute gibt, die nie Geld im Sack haben. Solidarität ist letztlich Ziel der Kampagne - und diese wiederum soll ein erster Schritt sein zur Halbierung der Armut bis 2020. (reu)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch