Gimma-Konzert vor Ospels Haustür

Der Bündner Rapper Gimma hat Dienstagnachmittag mit einem Spontankonzert gegen die hohen Boni-Zahlungen an Banker protestiert – vor Marcel Ospels Haustür. Die Polizei ist eingeschritten.

Gimma-Konzert von Polizei gestoppt. (Video: Roman Weber)

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Seit Montag ist Rapper Gimma mit seiner Band OBK in geheimer Mission der Schweiz unterwegs (siehe Infobox). Heute hat er in Wollerau Halt gemacht. Und zwar nicht irgendwo, sondern vor dem Wohnsitz von Marcel Ospel, Ex-Manager und ehemaliger Verwaltungsratspräsident der UBS.

Dort startete er vor wenigen Minuten ein spontanes Konzert, um seinem Frust über die hohen Managerlöhne Luft zu machen. «Wenn jemand motzen darf, dann bin ich das», findet Gimma.

Die Polizei zeigte offenbar wenig Verständnis für Gimmas Anliegen. Die Beamten sind mittlerweile eingeschritten und haben das Konzert nach rund einer halben Stunde wieder abgebrochen. Die Musiker mussten das Feld räumen.

«Ospel sollte sich erbarmen»

«Ich finde, Marcel Ospel wäre rein moralisch dazu verpflichtet, mir von seinem Geld abzugeben. Zumindest könnte er sich ein wenig erbarmen», meinte Gimma kurz vor dem Gig im Gespräch mit Tagesanzeiger.ch/Newsnetz.

Die Band wollte vor ihrem Abgang noch eine Botschaft mit Kreide auf den Betonboden schreiben. Gimma plante auch sein letztes Geld an Herrn Ospel zu übergeben, denn «schliesslich muss der arme Kerl ja auch was zu Essen haben, jetzt wo er seine Boni wieder rausrücken soll», meint der Rapper.

Erstellt: 22.10.2008, 08:20 Uhr

Paid Post

Mit CallDoc clever und flexibel versichert

Lassen Sie sich rund um die Uhr medizinisch beraten – und sparen Sie dabei! Profitieren Sie vom Prämienrabatt der Grundversicherung. Jetzt Offerte anfordern.

Blogs

Geldblog Investieren Sie 3.-Säule-Gelder vorsichtig

Mamablog Papas Notenverweigerung

Die Welt in Bildern

Reparaturen am Schiff: Ein Mann arbeitet auf einer Werft entlang des Buriganga Flusses am südlichen Rand der Stadt Dhaka in Bangladesch. (15. Oktober 2019)
(Bild: Zakir Hossain Chowdhury/NurPhoto/Getty Images) Mehr...