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Lohnen sich Verbrechen doch?

Ein Mann erleichtert seine Ex-Firma per E-Banking um 110'000 Franken. Irgendwo ist das Geld gebunkert. Das Gericht bekommt eine unglaubliche Räubergeschichte vorgesetzt.

Wollte die Strafe erhöhen, durfte aber nicht: Gerichtssaal des Obergerichtes in Zürich.
Wollte die Strafe erhöhen, durfte aber nicht: Gerichtssaal des Obergerichtes in Zürich.
Alessandro Della Bella, Keystone

Zwei Tage vor seinem 24. Geburtstag dringt der Kosovare am 1. August 2010 in Wetzikon in die Räume jener Firma ein, die ihn kurz zuvor entlassen hat. Als ehemaliger Büroangestellter weiss er, in welcher Schublade PIN, Chip-Karte und Lesegerät aufbewahrt werden.

Per E-Banking erleichtert er diverse Konten um insgesamt 111'200 Franken, indem er das Geld auf sein eigenes Bankkonto überweist. Am Morgen hebt er 110'000 Franken in jener Bankfiliale ab, die als erste im Kanton Zürich geöffnet hat. Von diesem Moment an verliert sich die Spur des Geldes. Das ist die Version, die die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift präsentiert.

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