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Männedorf will trotz Defizit keine Steuererhöhung

Der Gemeinderat rechnet für 2012 zwar mit roten Zahlen in Millionenhöhe, doch der Steuerfuss soll bei 90 Prozent bleiben.

Von Patrick Gut Männedorf &endash Der Männedörfler Gemeinderat rechnet im kommenden Jahr mit einem Defizit von etwas über 3 Millionen Franken. Dies bei einem Gesamtaufwand von 86 Millionen. Trotzdem will er nicht am Steuerfuss schrauben. Dieser könne dank der «guten Eigenkapitalsituation» bei 90 Prozent belassen werden, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Gemeinderat rechnet damit, dass sich der Steuerertrag leicht verringert, auf künftig noch gut 41,2 Millionen Franken. Männedorf müsse 630 000 Franken in den Finanzausgleich abliefern. Im Zusammenhang mit der neuen Spital- und Pflegefinanzierung werde die Gemeinde bei den Spitalkosten voraussichtlich um gut 2 Millionen entlastet. Im Gegenzug fallen 1,3 Millionen bei der ambulanten und stationären Pflege an. Mehrkosten von einer knappen Million wird die Bildung verursachen.Die Gemeinde plant für das nächste Jahr Investitionen im Umfang von 16,5 Millionen Franken. Zwei Drittel davon werden aus dem Steuerhaushalt finanziert &endash der Rest über Gebühren. Die grössten Posten sind: 4,8 Millionen für das Spital Männedorf; 2 Millionen für den Ausbau der Kläranlage Weiern; 1,6 Millionen für die Umnutzung des Pfruenderhauses in ein Jugendhaus; 1,35 Millionen für den Kunstrasen beim Sportplatz Widenbad; 0,9 Millionen für Umbau und Sanierung der Villa Liebegg. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt tiefe 30 Prozent.

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