Zum Hauptinhalt springen

Mehr Kandidaten als freie Sitze in Schönenberg

Um die sieben Sitze im Schönenberger Gemeinderat bewerben sich neun Personen. Eine Kampfwahl gibts auch um das Präsidium der Rechnungsprüfer.

Schönenberg - Nach Ablauf der ersten Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen ist klar, dass es zu Kampfwahlen in den Gemeinderat und zu einer Ausmarchung um das Präsidium der Rechnungsprüfungs-Kommission (RPK) kommt: SVP und FDP portieren für ihre zurücktretenden vier Gemeinderäte je drei neue Kandidaten, beide Parteien streben den Vorsitz in der RPK an.

Von den bisherigen Gemeinderäten treten die Parteilosen Alfons Schuler, Andrea Briner und der von der FDP unterstützte Schulpflegepräsident Bruno Kuhn wieder an. Schuler stellt sich als einziger Kandidat für das Gemeindepräsidium zur Verfügung, die FDP und der Vorstand der SVP unterstützen ihn. Zurücktreten werden Gemeindepräsidentin Marianne Schönbächler (FDP), ihr Parteikollege Peter Steinegger sowie die beiden SVP-Politiker Urs Treichler und Markus Heiniger.

Für die SVP steigen Doris Tschannen, Kurt Locher und Fritz Lusti als Gemeinderatskandidaten ins Rennen. Die 33-jährige Tschannen ist derzeit noch Präsidentin der RPK und arbeitet als Notariatssekretärin. Locher (50) ist Inhaber eines Handwerkbetriebs, Lusti (53) Landwirt und Baumwärter.

Die FDP portiert ebenfalls drei Gemeinderatskandidaten. Es sind dies der 40-jährige Gastronom Antoine Schuler, die 46-jährige medizinische Praxisassistentin und Hausfrau Monika Schärer sowie die 48-jährige Bankangestellte Regula Zenker-Schärer. Alle drei sind in Schönenberg aufgewachsen. Laut FDP-Präsident Hanspeter Sihler geht es den Freisinnigen nicht darum, einen zusätzlichen Sitz zu erobern. «Wir wollen den Wählern eine Auswahl bieten», sagt er. Gewählt, sagt Sihler, würden wohl je zwei FDP- und SVP-Kandidaten. Die freiwillige Preisgabe des Präsidiums begründet er so: «Es macht Sinn, wenn ein Bisheriger Gemeindepräsident wird.» SVP-Präsident Christian Schulthess sieht das gleich.

Drei Parteilose in RPK

Nicht bestimmen können die Schönenberger, wen sie in die RPK delegieren wollen: Für die fünf frei werdenden Sitze - das ganze Gremium tritt zurück - treten exakt fünf Kandidaten an: von der FDP Unternehmer Daniel Kohler (47), von der SVP Friedensrichter Christian Schulthess (46). Kohler und Schulthess streben auch das Präsidium der RPK an. Die FDP unterstützt die Parteilosen Helene Marty und Urs Schilling, die SVP die Parteilose Monika Pfister. (nus)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch