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Meilemer zögern Siedlungsbau hinaus

Der Bau von weiteren subventionierten Wohnungen an der Ländischstrasse in Feldmeilen dürfte sich um mehrere Monate hinauszögern.

Zwei Buben auf der Spielwiese, die nach dem Willen der Rekurrenten erhalten bleiben muss.
Zwei Buben auf der Spielwiese, die nach dem Willen der Rekurrenten erhalten bleiben muss.
Daniel Kellenberger

Anwohner haben beim Verwaltungsgericht Zürich Beschwerde eingereicht, nachdem die Baurekurskommission (BRK) kürzlich beschlossen hatte, nicht auf ihren Rekurs einzutreten.

Seit bald 4 Jahren bekämpfen Anwohner den geplanten Endausbau der Meilemer Gewomag-Siedlung (Gemeinnützige Wohnbau Meilen AG). Noch vor zwei Wochen hoffte Irene Ritz, Präsidentin der Gewomag und Meilemer SP-Gemeinderätin, dass dieses Jahr mit dem Bau des 3,7 Millionen Franken teuren «fünften Fingers» der Siedlung begonnen werden könnte. Diese Hoffnung hat sie nun aufgegeben. «Ich bedaure den Weiterzug des Rekurses sehr», sagt sie. «Meilen braucht dringend mehr günstige Wohnungen für Familien.» Nun sei mit dem Spatenstich dieses Jahr nicht mehr zu rechnen, erklärt sie. Dass dereinst gebaut werden kann, bezweifelt Ritz nicht. Die BRK habe der Genossenschaft in allen Punkten recht gegeben. Ursache für den Unmut der Anwohner war die drohende Überbauung einer Wiese in der Siedlung. Diese nutzen die Quartierbewohner und ihre Kinder seit jeher als Spielwiese. Einen gleichwertigen Ersatz hat die Gewomag bis jetzt noch nicht gefunden. (sih)

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