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Mirco Zwahlen ging die Puste aus

An der Jungfrau-Meile in Interlaken verpasste Mirco Zwahlen aus Regensdorf den Sieg im Schlussspurt.

Leichtathletik. - Mit dem Ehrenplatz verpasste der 1500-m-Serienmeister vom LC Regensdorf den angepeilten Sieg im Post-Cup, der bedeutendsten Laufserie der Schweiz. Der 27-Jährige musste sich von Philipp Bandi, dem Gesamtsieger 2007 und 2008, schlagen lassen. Und das, obwohl «mir das Rennen grundsätzlich entgegengekommen war», wie der Regensdorfer Athlet nach dem Rennen doch enttäuscht feststellte. Die erste Hälfte wurde in einem nicht allzu hohen Rhythmus gelaufen. «Mir kams erstaunlich locker vor», sagte Zwahlen. Als sich aber die Entscheidung anzubahnen begann, war es um die Lockerheit rasch geschehen. «Mir ging auf den letzten 400 m die Puste aus.»

Sein Gefühl, die Formkurve steige weiter an, sah er damit widerlegt. Vielleicht sei er zu wenig erholt gewesen, rätselt er. Ihm fehlt in diesem Jahr wegen des späten Saisoneinstandes (Studienabschluss) die Konstanz. Zwahlen verpasste an der Jungfrau-Meile die einzige Chance auf einen Post-Cup-Sieg in dieser Saison. Denn die Distanzen in Bulle, Basel, Zürich und an den vorweihnächtlichen Stadtläufen sind ihm zu lang. Zudem legt er nach den Staffelmeisterschaften die obligate Trainingspause ein. Danach plant er einen langsamen Einstieg. «Ich werde nicht sofort Vollgas geben», erklärt er und legte den Rahmen fest: «Mein Ziel ist nächstes Jahr die Limite für die Europameisterschaften in Barcelona.» (jgg)

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