Zum Hauptinhalt springen

Mörgelis Eigentor im Streit mit der «Rundschau»

Christoph Mörgeli hat seinen Rechtsstreit gegen die «Rundschau» verloren. Aber nicht, weil die Richter SRF recht gegeben hätten. Schuld ist vielmehr der Nationalrat selbst.

11. September 2012: Der «Tages-Anzeiger» veröffentlicht Auszüge aus einem internen Bericht der Universität Zürich. Der Bericht erhebt schwere Vorwürfe an Christoph Mörgeli. (Bild: Im Medizinhistorischen Museum am 10. September 2012)
11. September 2012: Der «Tages-Anzeiger» veröffentlicht Auszüge aus einem internen Bericht der Universität Zürich. Der Bericht erhebt schwere Vorwürfe an Christoph Mörgeli. (Bild: Im Medizinhistorischen Museum am 10. September 2012)
Sabina Bobst
Veraltete Ausstellung: Im Jahresbericht 2011 des Medizinhistorischen Instituts, verfasst von Institutsleiter Flurin Condrau, wird Kritik am Zustand des von Mörgeli geleiteten Museums und am Umfang seiner Lehrtätigkeit geübt.
Veraltete Ausstellung: Im Jahresbericht 2011 des Medizinhistorischen Instituts, verfasst von Institutsleiter Flurin Condrau, wird Kritik am Zustand des von Mörgeli geleiteten Museums und am Umfang seiner Lehrtätigkeit geübt.
Keystone
16. September: Die Zeitung «Der Sonntag» berichtet von der bevorstehenden Entlassung Mörgelis. Die Universität Zürich dementiert.
16. September: Die Zeitung «Der Sonntag» berichtet von der bevorstehenden Entlassung Mörgelis. Die Universität Zürich dementiert.
Keystone
1 / 19

Wer gegen ein Urteil oder einen amtlichen Entscheid beim Bundesgericht Beschwerde einreichen will, der muss seiner Beschwerdeschrift ebendieses Urteil beilegen. So steht es klipp und klar in Artikel 42 des Bundesgerichtsgesetzes. Und dieser gilt auch für Christoph Mörgeli. Das musste der SVP-Nationalrat heute erfahren. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde Mörgelis abgelehnt. Weil er den angefochtenen Entscheid nicht beigelegt hatte, ist das Gericht auf seine Argumente gar nicht erst eingetreten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.