Zum Hauptinhalt springen

Mondholz

Tipp Oetwil Den meisten Leuten ist wohl Tannen- oder Hartholz, aber den wenigsten ein Begriff sein. Andrea Florinett aus Latsch, oberhalb Bergün, arbeitet seit zehn Jahren mit dem Holz der langsam wachsenden Bergfichten des Albulatals. Dieses wählt er sorgfältig aus, um daraus Resonanzdecken für verschiedene Instrumente herzustellen. Benötigt wird relativ trockenes Holz mit feinen Jahrringen. Den Namen Mondholz trägt es, weil der Holzschlag stets vor Neumond in der kalten Jahreszeit erfolgt. Dies beruht neben wissenschaftlichen Abklärungen vor allem auch auf der uralten Erfahrung der Berufsleute im Schlagen von Bauholz. Das Mondholz bildet die Grundlage für den Bau qualitativ hochwertiger Instrumente wie Geigen oder Gitarren. Am Freitag, 12. November, berichtet Andrea Florinett im Oetwiler Kirchgemeindehaus Mühlegg über seine Arbeit mit Mondholz. Die Veranstaltung ist organisiert von der Arbeitsgruppe Dritte Welt Oetwil am See. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte geht an das Projekt Recanto Ecologico Ruah im Savannenwald des Mato Grosso in Brasilien. Freitag, 12. November, 20 Uhr, Kirchgemeindehaus Mühlegg, Oetwil am See.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch