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Musik und Tanz zwischen Leben und Tod

Uster. - Im Qbus, Braschlergasse 10, findet am Mittwoch, 30. September, um 20.15 Uhr die Premiere des Musiktheaters «dot. Ein Stück weit über Leben» des Ensembles Gantert, Roth und Dahinden statt. Das Stück «dot.» spielt in der kurzen Zeit zwischen Tod und Leben, in der sich die Seele langsam vom Körper trennt. Die Fantasie führt in diese Zwischenwelt, blickt hinter die Grenzen und lüftet für einen langen Moment den letzten Vorhang. So beschleicht Odd nach dem Konzert für Wecker und Synthesizer eine Todesahnung. Doch das Leben will bei den Hörnern gepackt werden, bis der Körper den Dienst quittiert. Plötzlich ist es dunkel, und keiner hört mehr zu. In der schwerelosen Zwischenwelt realisiert er, dass der Tod in der Figur seines seltsamen Begleiters schon immer bei ihm war. Seine Zeit ist abgelaufen. Doch bevor die Seele endgültig den Körper verlässt, holt sie nochmals weit aus zur letzten Vorstellung. Christoph Gantert, Lukas Roth und Delia Dahinden versuchen, mit Leichtigkeit den Vorstellungen und Ängsten im Angesicht des Todes auf die Schliche zu kommen. Inspiriert durch Dante Alighieri und den Basler Totentanz ist eine Tragikomödie entstanden, in der Text zu Musik wird und Tanz oder Bewegung die Erzählfunktion übernehmen kann. Die Musik begnügt sich nicht mehr mit der reinen Begleitfunktion. Sie tritt aus dem Hintergrund hervor und greift live ins Geschehen ein. Weitere Vorstellungen finden am 1. und 2. Oktober im Qbus, jeweils um 20.15 Uhr sowie am 16. und 18. Oktober jeweils um 20 Uhr im Theater am Pfannenstiel, Gewerbestrasse 16, in Egg statt. (TA)

Mittwoch, 30. September, 20.15 Uhr, Qbus. bild pd Christoph Gantert und Lukas Roth wollen dem Tod auf die Schliche kommen.

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