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Nach Blaufahrt Blutprobe verweigert

Wädenswil - Ein 44-jähriger Elektromonteur wurde vom Bezirksgericht Horgen wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand zu einer unbedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 70 Franken verurteilt. Zudem muss er Gerichts- und Untersuchungskosten von knapp 2400 Franken übernehmen.

Weil der Mann bereits mehrfach vorbestraft ist, verhängte die Einzelrichterin in Horgen eine unbedingte Strafe. Der Mann zog das Urteil aber ans Obergericht weiter. Zur Verhandlung erschien er am Montag aber nicht, womit das erstinstanzliche Urteil des Bezirksgerichts Horgen rechtskräftig wurde.

Der Mann war im Oktober 2008 auf der Autobahn Richtung Chur gefahren. Weil er dabei teilweise in Schlangenlinie fuhr, fiel er einer Polizeipatrouille auf, die ihn nach Wädenswil beim Rastplatz Geerenau kontrollierte. Der Atemtest ergab einen Wert über ein Promille. Der deshalb angeordneten Blutprobe verweigerte sich der 44-Jährige. Diese musste dann zwangsweise durchgeführt werden. Daraus resultierte beim Mann ein Wert von 1,16 bis 1,77 Promille Alkohol im Blut. Abgesehen vom Eingeständnis, dass er kontrolliert worden war, bestritt der Mann alles weitere, insbesondere, dass er Alkohol getrunken hatte. Ansonsten verweigerte er die Aussage.

Weil der Mann bereits mehrfach vorbestraft ist, verhängte die Einzelrichterin in Horgen eine unbedingte Strafe. Der Mann zog das Urteil ans Obergericht weiter. Zur Verhandlung erschien er nicht, womit das erstinstanzliche Urteil rechtskräftig wurde. (thas.)

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