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Nach dem Kauf eines Luxusautos soll die Polizei jetzt bescheidener sein

Die Dübendorfer Rechnungsprüfer sind für einen Steuerfuss von 90 Prozent, sehen aber Sparpotenzial im Budget 2010. Am Montag entscheidet das Parlament.

Dübendorf - Der Stadtrat will für das Politische Gut und die Primarschule auch im kommenden Jahr einen Steuerfuss von 90 Prozent festsetzen - trotz sinkender Einnahmen, steigender Ausgaben und hoher Investitionen. Im Voranschlag steht unter dem Strich ein Minus von 5 Millionen Franken. Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) unterstützt den Antrag der Regierung. Sie sieht aber Sparpotenzial - und zwar beim neuen Polizeifahrzeug, das 60 000 Franken kosten soll. Nachdem sich die Polizei kürzlich ein neues Fahrzeug «der Luxuskategorie» angeschafft habe, solle sie jetzt ein wenig bescheidender sein und das bisherige Fahrzeug etwas länger nutzen, findet die GRPK. Das zu ersetzende Auto sei sechsjährig und habe erst 90 000 Kilometer auf dem Tacho.

Nicht begeistert vom Konzept

Weiter möchte die Kommission die Stadtreinigung und die Abfallbewirtschaftung klarer trennen. Sie beantragt deshalb, die Kosten für Littering nicht über die Abfallgebühren zu verrechnen. Im Übrigen ist die GRPK vom Abfallkonzept nicht sonderlich begeistert. «Es ist nicht der grosse Wurf, wie wir uns das erhofft hatten», sagt GRPK-Präsident Hans-Felix Trachsler (SVP).

An der Gemeinderatssitzung sind am Montag neben dem Voranschlag und vier Einbürgerungsgesuchen drei weitere Geschäfte traktandiert. Da ist einmal die Antwort des Stadtrats auf die Interpellation von Andrea Kennel (SP) zur Zooseilbahn. Weiter befindet das Parlament darüber, ob Valeria Rampones (GEU/GLP) Postulat für einen Mobilitätstag in Dübendorf an den Stadtrat überwiesen werden soll. Und ausserdem werden die Reglementsänderungen der Pensionskasse der Stadt Dübendorf behandelt. (tba) Sitzung des Dübendorfer Parlaments, Montag, 14. Dezember, um 19 Uhr im Saal des reformierten Kirchenzentrums. Die Sitzung ist öffentlich.

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