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Neue Vorwürfe gegen Polizist P. J.

Embrach – Seit einem Monat sitzt P. J., Mitarbeiter der Stadtpolizei Zürich, in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen Anstiftung zu einem Tötungsdelikt ermittelt. Wen wollte der 48-jährige Beamte umbringen lassen? Alles deutet darauf hin, dass er einen Killer auf seine Frau ansetzen wollte. Der Auszug der Ehefrau aus dem Einfamilienhaus am Rande von Embrach im letzten Dezember und ein Sorgerechtsstreit um die Kinder haben den 48-Jährigen vermutlich dazu getrieben, ein Mordkomplott zu schmieden (TA von gestern). So schrieb P. J. in seinem Facebook-Profil: «Ich habe eine sechs Jahre dauernde Lüge aufgedeckt. Jetzt ist Grossreinemachen angesagt.» In der Nachbarschaft war man vom plötzlichen Auszug der Frau überrascht, nichts habe auf Eheprobleme hingewiesen. Die Frau verliess mit den beiden gemeinsamen Söhnen und ihrer Tochter aus einer früheren Ehe das neu erstellte Doppeleinfamilienhaus. Dort wohnte die Familie während vier Jahren, die beiden Knaben kamen in dieser Zeit auf die Welt. Die 32-jährige Frau lebt jetzt mit den drei Kindern in einer älteren Mietwohnung im Dorfzentrum. Schon mit seiner zweiten Ehefrau – mit der P. J. einen 12-jährigen Sohn hat – kam es bei der Scheidung zu Psychoterror und einem veritablen Rosenkrieg. Insgesamt war P. J. dreimal verheiratet. Radio 24 meldete gestern, der Polizei lägen Bilder vor, die den verhafteten Stadtpolizisten beim Sex «mit zu jungen Frauen» zeigen. Die Staatsanwaltschaft nahm dazu keine Stellung. (hoh)

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