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Neues Schulhaus für die Oberstufe in Wädenswil

Die Stadt Wädenswil hat entschieden, wie sie die Platznot der Schule beheben will. Sie erstellt für die Oberstufe beim Schulhaus Fuhr einen Neubau.

Von Daniela Haag Wädenswil – Der Stadtrat will das Schulzentrum Fuhr-Rotweg vergrössern. Dazu soll zuerst der untere Teil des Schulhauses Rotweg abgebrochen werden, wie er gestern mitteilte. Dieser zweistöckige Bau beherbergt heute 13 Schulzimmer und Nebenräume. An dessen Stelle kommt ein höherer Ersatzbau zu stehen. In diesem können etwa 18 Klassenzimmer und Gruppenräume geschaffen werden. Die Anzahl variiert je nach Raumaufteilung. Die Oberstufenschule will künftig alle Klassen in Wädenswil in den beiden benachbarten Schulhäusern Rotweg und Fuhr unterbringen. Sobald der Erweiterungsbau beim Rotweg fertiggestellt ist, ziehen die Oberstufenschülerinnen und -schüler aus der Schulanlage Untermosen ins Zentrum Fuhr-Rotweg um. Heute führt die Oberstufe im Untermosen sieben Klassen mit 150 Schülerinnen und Schülern. Die 40 Jahre alte Schulanlage Untermosen soll dann saniert werden. Nur noch Primarschulhaus Die Konzentration der Oberstufe auf ein Schulzentrum bringt verschiedene Vorteile, wie Kurt Egli (FDP), Präsident der Oberstufenschulpflege, sagt. So können Nebenräume besser genutzt und die Stundenpläne optimiert werden. Ein grosser Vorteil ist, dass die Primarschule im Untermosen mehr Platz erhält, auf den sie dringend angewiesen ist. Die Entflechtung von Ober- und Primarstufe im Untermosen war schon ein Thema im Jahr 2005, als es um die Erweiterung des Schulhauses Fuhr ging. Der Stadtrat hat zwar entschieden, wie er die Platzprobleme der Schule lösen will und wo er neue Räume plant. Noch nicht festgelegt hat er aber das Vorgehen, wie Paul Rota (CVP), Stadtrat Finanzen, sagt. «Wir überlegen uns, wie wir am schnellsten eine gute Lösung erhalten», sagt er. Möglicherweise schreibt die Stadt einen Wettbewerb aus. Urnenabstimmung wird nötig Nächstes Jahr will die Stadt laut Rota die Erweiterung planen. Im besten Fall könne im Jahr 2012 mit dem Bau begonnen und 2013 der Erweiterungsbau bezogen werden. Bevor es so weit ist, wird die Bevölkerung nach ihrer Meinung befragt. Die Wädenswiler Stimmberechtigten werden an der Urne über einen Baukredit abstimmen. Die Kosten betragen gemäss einer groben Schätzung 11,5 Millionen Franken. Gleichzeitig wird die Oberstufenschulgemeinde Wädenswil/Schönenberg/Hütten die jährlich wiederkehrenden Kosten zur Abstimmung bringen. «Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Ersatzbau eine langfristige Lösung erhalten», sagt Rota. Einerseits wird in Wädenswil viel neuer Wohnraum geschaffen, und es ist mit einer Zunahme der Schülerzahlen zu rechnen. Andererseits wirkt sich das neue Volksschulgesetz auf die Raumbedürfnisse der Volksschule aus, und zwar auf die Ober- wie die Primarstufe. Für Gruppenarbeiten und den individualisierenden Unterricht sind nebst dem eigentlichen Klassenzimmer zusätzliche Räume nötig. Auf städtischem Land bauen Die Stadt hatte zusammen mit der Oberstufenschulpflege verschiedene bauliche Möglichkeiten geprüft, so auch einen Neubau auf dem Areal der Molkerei unterhalb des Schulhauses Rotweg. Der Vorteil der gewählten Lösung ist laut Rota und Egli, dass der Ersatzbau auf städtischem Land realisiert werden kann. Das Land der Molkerei hätte die Stadt mieten müssen.

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