Zum Hauptinhalt springen

«Nicht nur die reichen Araber kommen in unsere Spitäler»

Der Chefarzt Marius Keel sagt, die Golfstaaten hätten kein besonders gutes Gesundheitswesen. Bürger könnten sich auf Staatskosten im Ausland operieren lassen.

In Kuwait, Saudiarabien oder Katar entscheiden Medical Boards über Behandlungen im Ausland: Amiri Hospital in Kuwait-Stadt. Foto: Reuters
In Kuwait, Saudiarabien oder Katar entscheiden Medical Boards über Behandlungen im Ausland: Amiri Hospital in Kuwait-Stadt. Foto: Reuters

Marius Keel, Sie sind Chefarzt und kennen das Gesundheitssystem im arabischen Raum, weil Sie seit sieben Jahren jährlich zweimal eine Woche in Kuwait operieren und in der Fortbildung aktiv sind. Verstehen Sie, warum der Vater des Emirs seinen Beinbruch nicht in Katar operieren lässt, sondern in die Schweiz fliegt?

Ich kenne die Umstände selbstverständlich nicht, insbesondere nicht die Art und Schwere der Verletzung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.