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Nicola Spirig will WM-Medaille

Die Triathletin kann am Sonntag in Budapest beim Finale der WM-Serie ein erfolgreiches Jahr krönen.

Europameisterin ist Nicola Spirig Anfang Juli geworden. Team-Weltmeisterin vor knapp drei Wochen in Lausanne. Zudem schloss sie im Frühling ihr Jus-Studium mit Bestnoten ab. Nun kann die 28-jährige Dielsdorferin am Sonntag ein erfreuliches Jahr komplettieren. Die Triathletin liegt vor dem Finale der siebenteiligen WM-Serie auf dem fünften Platz. Eine bessere Zwischenplatzierung verpasste sie nur, weil sie im Gegensatz zu den meisten Konkurrentinnen wegen einer Krankheit kein Streichresultat aufweist. Bronze allerdings bleibt für Spirig in der ungarischen Hauptstadt ein realistisches Ziel. Diese Medaille würde ihr für Triathlonverhältnisse viel Geld einbringen: rund 30 000 Franken. Da die Rangpunkte am Finale doppelt zählen, könnte Spirig je nach Abschneiden der vor ihr platzierten Gegnerinnen sogar noch weiter vorrücken. Neopren-Anzug hilft Der mässigen Schwimmerin Spirig kommen in einem Nebenarm der Donau die Verhältnisse zugute. Das Wasser wird mit Sicherheit so kalt sein, dass im Neopren-Anzug geschwommen wird. Technisch schwächere Schwimmerinnen liegen dank des künstlichen Auftriebs besser im Wasser und büssen weniger Zeit auf stärkere Schwimmerinnen ein. Mit Daniela Ryf – Zehnte im Zwischenklassement – könnte eine zweite Schweizerin die Top 10 schaffen. Gleiches gilt für den Walliseller Sven Riederer (10.) schon morgen: Der 29-Jährige will seinen Platz in den besten zehn verteidigen. (cb)

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