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Nur behaupten geht nicht

Kommentar

Die Abstimmung zur Sanierung des Kilchberger Hallenbads hätte knapp ausgehen können. Schliesslich ging es mit 16,5 Millionen Franken um eine ordentliche Stange Geld. Trotz der hohen Summe haben sich zwei Drittel der Stimmenden in Kilchberg für die Sanierung ihres Hallenbads entschieden. Damit haben sie einer Idee der SVP eine deutliche Abfuhr erteilt. Sie hatte behauptet, für 11 Millionen Franken lasse sich ein neues Hallenbad realisieren. Die Partei verwies auf das Projekt einer «renommierten» Firma, versäumte es aber, ein konkretes Projekt zu präsentieren. Damit blieb der SVP-Vorschlag ominös. Wer eine Mehrheit der Stimmbürger für ein Projekt gewinnen will, muss aber mit konkreten Plänen aufwarten. Eine blosse Behauptung reicht da bei weitem nicht aus. Das zeigt das Abstimmungsresultat vom Wochenende. Die SVP hatte bei vielen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern ein Glaubwürdigkeitsproblem. Man nahm der Partei nicht ab, dass ein neues Hallenbad für 11 Millionen Franken zu realisieren sei. Tröstlich, dass blosse Behauptungen nicht immer ausreichen, um Politik zu machen.

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