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Nur Sorgen machen dürfen sie sich noch auf Hochdeutsch

Claudia Kunz arbeitet in einem Kindergarten in Uster, Carola Hansky in Rüti. Beide stammen aus Deutschland, und beide sind nach dem Ja zur Mundartinitiative verunsichert.

Weder Kinder noch Eltern haben bisher mit ihrer Sprache Probleme bekundet: Die gebürtige Süddeutsche Carola Hansky hat mit den Kindergärtlern in Rüti bisher Hochdeutsch gesprochen.
Weder Kinder noch Eltern haben bisher mit ihrer Sprache Probleme bekundet: Die gebürtige Süddeutsche Carola Hansky hat mit den Kindergärtlern in Rüti bisher Hochdeutsch gesprochen.
David Kündig

Claudia Kunz hat ein Problem: Sie kommt aus Deutschland, und sie tut sich schwer mit der Schweizer Mundart. Ein Problem ist das, weil sie seit vier Jahren in Uster als Kindergärtnerin arbeitet. Nach dem Ja zur Mundartinitiative fürchtete sie um ihre Arbeitsstelle.

Zwar haben ihr Vertreter der Schulleitungen und der Gemeindebehörden versichert, dass diese Angst unbegründet sei. Trotzdem hinterlässt das Abstimmungsresultat bei Kunz eine gewisse Unsicherheit. Denn es ist nicht klar definiert, welche Sprachkompetenzen von Kindergärtnerinnen künftig gefordert sind.

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