Kurt Di Gallo ist gestorben

Der Gründer der Di-Gallo-Gruppe ist einer schweren Krankheit erlegen. Die Gruppe betreibt auch Heime im Oberland.

Setzte sich für Seniorenwohnungen ein: Kurt Di Gallo (rechts) bei der symbolischen Schlüsselübergabe vom Haus Wäckerling durch den VR-Präsident Hans Isler.

Setzte sich für Seniorenwohnungen ein: Kurt Di Gallo (rechts) bei der symbolischen Schlüsselübergabe vom Haus Wäckerling durch den VR-Präsident Hans Isler. Bild: Sabine Rock

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Am letzten Mittwoch ist Kurt Di Gallo, der Verwaltungsratspräsident der Di-Gallo-Gruppe, verstorben. Laut Todesanzeige erlag er im Alter von 72 Jahren einer schweren Krankheit.

Di Gallo gründete vor über 40 Jahren die gleichnamige Familienholding mit Sitz in Grüningen. Die Gruppe vereint mehrere Pflegezentren, Seniorenresidenzen, psychiatrische Kliniken, Hotel- und Gastrobetriebe, spezielle Wohnangebote mit Service sowie zwei Stiftungen. Im Zürcher Oberland gehören das Pflegezentrum Bauma, die Sonnhalde in Grüningen, das Tabor in Wald und der Rosengarten in Gossau zu den Institutionen der Gruppe. Zusätzlich realisiert die Di-Gallo-Gruppe derzeit in Oberwetzikon den Wohnpark Impuls.

Am rechten Seeufer betreibt die Di-Gallo-Gruppe unter anderem das 2007 vom Zweckverband gekaufte Haus Wäckerling in Uetikon. An einer Podiumsdiskussion in Uetikon am 24. November kämpfte der Seniorchef noch mit seiner typischen zurückhaltenden Art gegen die beiden Initiativen «Heb Sorg zum Wäck-Land». Diese zielten auf die Verhinderung des Plans ab, auf dem Grundstück vor dem Haus Wäckerling Seniorenwohnungen zu bauen. Die Gemeindeversammlung vom 13. Dezember hat die Initiativen wuchtig abgelehnt. Diesen politischen Sieg konnte der Di-Gallo-Patron noch erleben.

Insgesamt bietet die Gruppe über 1000 Betten im Gesundheitswesen an und beschäftigt rund 1000 Angestellte. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 03.01.2011, 10:46 Uhr

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