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So kämpft ein Opfer von Zahnarztpfusch um Gerechtigkeit

Teddy A. ist einer der Medizinalfälle, der durch die Zürcher Staatsanwaltschaft verschleppt wurde – nun sind in seinem Fall drei Beschuldigte fein raus.

Teddy A. hat inzwischen neue Zahnimplantate erhalten. Die Opferhilfe hat die komplizierte, teure Operation bezahlt. Foto: Giorgia Müller
Teddy A. hat inzwischen neue Zahnimplantate erhalten. Die Opferhilfe hat die komplizierte, teure Operation bezahlt. Foto: Giorgia Müller

Die Worte von Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) sind aufrichtig gemeint: «Ich entschuldige mich für das Leid jener Personen, die zu lange auf eine strafrechtliche Beurteilung warten mussten.» Dies sagte Fehr gestern vor den Medien, als sie die Ergebnisse der Administrativun­tersuchung präsentierte, die sie wegen der Verschleppung von ­Medizinalfällen durch die Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben hatte (siehe Infobox). Der Schlussbericht zeigt klar: Zwischen 2011 und 2016 blieben ­viele Verfahren monate- oder jahrelang auf dem Tisch des zuständigen Staatsanwaltes liegen, ohne dass etwas passierte.

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