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Opfiker Parteien spielen den Ball dem Stadtrat zuWallisellen will Pflegende entlasten

Mittels einer Motion fordert der Opfiker Gemeinderat den Stadtrat auf, ein Konzept für die Gesamt- sanierung des Hallenbades zu erarbeiten.

Wallisellen – Die Gemeinde Wallisellen will einen allfälligen Bedarf an Entlastungsangeboten für Personen abklären, die selbst ihre demenzkranken Angehörigen pflegen. Oftmals kommen die Pflegenden an ihre psychischen und physischen Grenzen, weil sie in der Regel von niemandem unterstützt werden. Um ein entsprechendes Entlastungsangebot aufbauen zu können, bittet die Gemeinde Angehörige von Menschen mit Demenz, mit der Beauftragten für Altersfragen, Carmen Jucker, Kontakt aufzunehmen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 044 877 76 07. (TA) Von Sandra Zrinski Opfikon – Das Opfiker Hallenbad Bruggwiesen wird seit Jahren in verschiedenen Bereichen nach und nach saniert. Dieses Vorgehen steht einer energetischen Erneuerung der unterdessen über 35-jährigen Anlage im Weg. So lautet das Fazit, das die Opfiker Parteien in ihrer nun ausformulierten Motion ziehen. Sie fordern den Stadtrat darin auf, ein Konzept für die Sanierung des gesamten Bades auszuarbeiten. Im Zentrum der Motion steht die Verbesserung der Energiebilanz des Hallenbades Bruggwiesen. Wie das Komitee in seiner Begründung schreibt, liegt der Energieverbrauch über dem Sollwert für ähnliche Hallenbäder. Auch der Wasserverbrauch sei höher. Ein grosses Sparpotenzial sei deshalb mit zusätzlichen Wärmerückgewinnungsmassnahmen bei der Lüftung und bei der Wasseraufbereitung möglich. Minergie-Standard kein Muss Darauf basierend fordern die Parteien, dass die gesamte Gebäudehülle modernisiert wird. Erst kürzlich wurden daran wieder Ausbesserungen vorgenommen. Das auszuarbeitende Projekt soll sich am Minergie-Standard orientieren, muss diesen aber nicht erreichen, wenn damit zu hohe Kosten verbunden sind. Das Badewasser soll zukünftig durch eine Sonnenkollektoranlage aufgewärmt werden. Zudem soll der Stadtrat Vorschläge zur Steigerung der Attraktivität des Hallenbades machen. Komitee will mitarbeiten Das überparteiliche Komitee will das Sanierungsprojekt nicht allein in den Händen des Stadtrates wissen. Es schreibt in der Motion, dass der Gemeinderat frühzeitig und angemessen in den Planungsprozess einzubeziehen sei – beispielsweise «durch Zusammenarbeit mit der noch zu gründenden Spezialkommission ‹Sanierung und Neubau›». Am Montag wird die Motion dem Büro des Gemeinderates übergeben. Das Komitee hofft, dass der Opfiker Stadtrat sie bei der nächsten Gemeinderatssitzung Anfang Mai direkt annimmt.

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