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Pflanzenschutzmittel gefährden Nützlinge

Die Forschungsanstalt Agroscope in Wädenswil setzt sich für den Schutz der Nützlinge in der Natur ein.

Wädenswil - Unter den Insekten und Spinnentieren gibts nicht nur Schädlinge. Es sind auch viele Nützlinge zu finden, die kostenlos Arbeit im Wert von vielen Millionen Franken verrichten. Fachleute von Agroscope wollen diese Nützlinge schützen: Sie beurteilen laut einer Pressemitteilung das Risiko von Pflanzenschutzmitteln. Neu würden auch die Gebiete im Fokus stehen, die an landwirtschaftlich genutzte Flächen angrenzen. Denn diese Orte würden als Reservoir für Nützlinge eine Stütze für die Artenvielfalt darstellen.

Die Nützlinge sind aber bedroht durch Pflanzenschutzmittel, mit denen die Landwirtschaft Schädlinge vernichtet. Die Forschungsanstalt beurteile im Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, wie wirkungsvoll das jeweilige Mittel Schädlinge reduziert und Nützlinge schont. Vor allem in Lebensräumen, die an landwirtschaftliche Felder angrenzen, können sich Nützlinge erholen, die durch einen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln geschädigt wurden, schreibt die Forschungsanstalt.

Gratisarbeiter

Die nützlichen Insekten und Spinnentiere sind laut Agroscope ein echter Wirtschaftsfaktor: Allein der Wert der Ernte, die von der Bestäubungsarbeit der Honigbienen, Waldbienen und Schwebfliegen abhängt, wird auf 400 Millionen Franken geschätzt. Zudem vertilgen Schlupfwespen, Marienkäfer und Raubmilben Unmengen an Schädlingen. Milben und Springschwänze fördern zudem die Bodenfruchtbarkeit.

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