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Ein Viertel aller Spitalbetten ist überflüssig

Christian Schär fordert einen radikalen Wandel der Spitalpolitik. Das grosse Interview mit dem Präsidenten des Verbandes Zürcher Krankenhäuser.

Susanne Anderegg
«In den Niederlanden werden 40 Prozent der Patienten im Spital ambulant behandelt – bei uns erst 10 Prozent»: Christian Schär. Foto: Sabina Bobst
«In den Niederlanden werden 40 Prozent der Patienten im Spital ambulant behandelt – bei uns erst 10 Prozent»: Christian Schär. Foto: Sabina Bobst

In vielen Spitälern des Kantons Zürich haben sich im ersten Halbjahr 2018 verglichen mit der Vorjahresperiode erneut weniger Patientinnen und Patienten stationär behandeln lassen. Das hat eine Umfrage dieser Zeitung ergeben. Das Zürcher Stadtspital Waid mit minus sieben Prozent und das Seespital mit minus zehn Prozent verzeichnen einen regelrechten Einbruch. Markante Einbussen müssen auch die Klinik Hirslanden und das Spital Limmattal mit je –3,5 Prozent hinnehmen. Einige Spitäler melden nur einen leichten Rückgang oder konstante Zahlen wie das Triemli. Und einige konnten auch etwas zulegen, so das Kantonsspital Winterthur oder die Spitäler Zollikerberg und Wetzikon.

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